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PAT BURGENER 2nd LAAX OPEN

Ein Rebell, und pure Inspiration !
Text / Corinne Tâche-Berther, Intro von Ismael Tlili
Bild / Jérôme Tanon

MAN MUSS NICHT DIE WELT UND DIE MEERE ÜBERQUEREN, UM REBELLION ZU FINDEN. GAR NICHT WEIT WEG VON ZUHAUSE GIBTS JEMANDEN, DER DEN FREIGEIST SO GUT WIE KAUM EIN ANDERER VERKÖRPERT. MIT SEINEM ENORMEN TALENT UND SEINER EXPANSIVEN ART BRINGT DIESER JUNGE RIDER SOWOHL GESCHICKLICHKEIT ALS AUCH TECHNIK MIT SICH. ER IST DER INBEGRIFF DES FREESTYLE-SPIRITS ; SEIN STYLE STROTZT VOR UNEINGESCHRÄNKTER FREIHEIT. PAT BURGENER.

Pat, wie siehst du das Leben ?
Für mich muss das Leben fröhlich sein. Wenn nicht für Spass, für Fröhlichkeit, warum sollte man dann leben ? Manchmal muss man halt raus gehen, um sein Glück zu finden. Als ich noch jünger war, schien mir das Leben schwer. Es war der Sport, der mir auf die Sprünge half, und später meine Berufung ! Wir sind alles Künstler, und wenn wir ganz tief drinnen wissen, was gut für uns ist, und diesem Ziel nachgehen, finden wir unser Glück !

Ich habe gehört, dass du ganz gut darin warst, die Schule zu schwänzen…
Es war mehr als das, ich war ein Tagträumer. Während der Schule hatte ich nur eine Sache im Kopf : Sport, Sport, Sport… Also habe ich geschwänzt, um heimlich Fussball zu spielen. Meine Eltern haben alles versucht : Schule wechseln, Privatschulen, öffentliche Schulen, es war ein absoluter Albtraum. Bis zum Tag als ich in die Privatschule Champittet kam. Dort hatte ich die Gelegenheit, nachmittags Dampf abzulassen und ich konnte endlich meinen eigenen Rhythmus finden. Durch das Wissen, meine Freiheit wiedererlangt zu haben, fing ich auch an, mich besser zu benehmen. Meine Eltern haben standgehalten, sie haben mich durch alle Lebenssituationen begleitet. Mein Vater brachte mich jeden Nachmittag zum Snowboard fahren in die Berge, und meine Mutter tat alles erdenklich Mögliche um mich dabei zu unterstützen, erfolgreich zu sein.

Die Unterstützung deiner Familie muss dir eine grosse Hilfe gewesen sein.
Ja, mir ist bewusst, dass ich mich extrem glücklich schätzen kann, so viel Hilfe zu erhalten, das hat mein Leben massgeblich geprägt. Meine Eltern haben mich dabei unterstützt, meine Träume zu verfolgen. Auch mein Bruder Marc-Antoine ist ein sehr zielstrebiger Charakter. Wir beide wissen, dass wir alles erreichen können, wenn wir es wirklich wollen ! Manchmal fragen mich Leute, wie ich es geschafft habe. Ich denke, dass es wichtig war, dass ich trotz aller Regeln, die mir die Leute auferlegen wollten, meine rebellische Seite nie aufgegeben habe. Wenn man bedenkt, dass ich schon seit acht Jahren alles investiere, um meinen Traum zu leben !

Du bist also sehr zielstrebig.
Ja, immer wie mehr ! Ich lebe nach dem Prinzip, dass man es immer besser machen kann, dass man immer noch weiter gehen kann, und dieser Gedanke pusht mich stetig an.

Wie siehst du andere junge Menschen ?
Meiner Meinung nach gibt es nicht viele Menschen, die ihre Ziele bereits in einem jungen Alter erreichen. Ich kenne haufenweise Menschen, die ausgehen und denken, dass die besten Dinge des Lebens Rauchen und Trinken sind. Natürlich feiere ich auch gerne, aber wenn ich mich danach einen ganzen Tag lang davon erholen muss, macht das für mich keinen Sinn. Ich habe das Glück, dass ich meinen Weg und die Stärke gefunden habe, diesen Weg zu gehen.

Und die Erwachsenen ?
Ich achte nicht wirklich auf die Erwachsenenwelt. Ich tu besser daran, in die Zukunft zu schauen und das Meiste aus meiner Jugend zu machen.

Welche Lebenshygiene verfolgst du ?
Ich fühle mich gut, wenn ich Sport treibe… Ich glaube nicht, dass es 4 Früchte und 3 Liter Wasser am Tag sind, die einen gesund erhalten. Relaxen, mich bis zum Umfallen pushen, vom Schnee aufs Skate, ans Meer, Paddeln, das ist mein Rezept für ein gesundes Leben.

Wie ist es, seinen Traum zu leben ?
Ich habe immer mit meinen Eltern und meinen Brüdern gelebt und ich liebe es ! Es ist, als ob ich den Ride von Anfang an gelebt hätte. Ich übernachtete bereits als 13-14-jähriger alleine in unserem Haus in Crans-Montana, als ich in Grône zur Schule ging. Und wenn ich heute mein gesamtes Vermögen dafür ausgeben müsste, zuhause bleiben zu dürfen, würde ich keine Sekunde zögern.

Erzähl uns von deiner Beziehung zu deinen Brüdern.
Je älter wir werden, desto besser verstehen wir uns. Es gab Zeiten, in denen ich vermehrt die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf mich zog, was zu Eifersucht führte. Heute sind meine Brüder meine besten Freunde. Ich kann meinem jüngeren Bruder Max Ratschläge geben und von meinem älteren Bruder Marc-Antoine Vieles lernen.

Und die Musik ?
Musik ist von enormer Wichtigkeit für mich und meinen Bruder Max. Sie kann Wunder bewirken. Bono (U2) hat einmal gesagt „Music can change the world because it can change people“.

Was verbindet dich mit deinem Selbst ?
Das ist schwierig zu sagen… Ich denke, dass alles was ich tue, mich mit mir selbst verbindet. Ich versuche, jeweils meine gesamte Aufmerksamkeit dem zu schenken, was ich gerade mache. Das gilt sowohl für meine Freundin, wie für meine Arbeit, oder wenn ich Musik mache.

Wirst du kritisiert ?
Ja, natürlich… Aber ich bereue nichts. Ich glaube, dass ich ein guter Mensch bin und dass ich die Menschen, die mich umgeben, respektiere. Ich bin übrigens sehr offen für jegliche Art von Kritik. Ich weiss auch gerne, wieso mich jemand für etwas beschuldigt, denn nur so kann ich auch meine Sicht der Dinge erklären.

Wie gehst du mit Verletzungen um ?
Mit 16 habe ich mich verletzt und ich verpasste zwei Sommer nacheinander das Training. Aber mit jeder Saison wurde ich selbstsicherer, gewann an Selbstvertrauen und versuchte noch härter. Ich war noch nie so fit wie jetzt, und ich probiere auch viel Neues aus ! Ich mochte Gymnastik anfangs auch nicht, aber es hat angefangen, mir Spass zu machen. Ich glaube, dass, wenn man sich in dem, was man tut, wirklich anstrengt, es dich glücklich macht ! Das ist auch das Motto meines Bruders : „Du wirst nie arbeiten müssen, wenn du nur Spass dabei hast“. Er ist sehr gebildet und verbringt unzählige Tage in der Bibliothek, ohne dass man ihn je hören würde, sich darüber zu beklagen. Er sieht in Allem das Positive !

Und das Risiko ? Die Angst ?
Je höher das Niveau, desto höher die Risiken. Wenn du beispielsweise nicht genügend Speed für einen Double Cork hast, kann das fatal enden. Dennoch solltest du der Angst nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Es ist ,wie wenn du eine Idee im Kopf hast : Du musst dich ihrer sicher sein, denn wenn du an ihr zweifelst, fällt sie ins Wasser.

Wie bereitest du dich mental vor ?
Heute Morgen habe ich beispielsweise während des Yogas über einer Run, einen Trick nachgedacht, und bin ihn mental gefahren. Ich kann Dinge gut visualisieren…

Hast du einen Grossbrüderlichen Rat für uns ?
Wenn du etwas erreichen willst, musst du dich darauf fokussieren. Denke an die Gründe, warum du etwas tust, was es dir bringt und halte daran fest. Eines Tages wird es dir gelingen !

Coco Tache supports

Pat Burgener

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